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Yoga Nidra

Yoga Nidra bedeutet soviel wie "bewußter Schlaf" und entspannt und belebt Körper und Geist gleichzeitig.

Bei einer Yoga Nidra Übung gehen wir in eine meditative Tiefenentspannung – sind aber bei vollem Bewusstsein: der Körper ruht, die Sinne sind aktiv und der Geist präsent. Wir folgen den geführten Anweisungen, die unseren Geist zentrieren und den Körper erfrischen.

Yoga Nidra besteht aus mehreren Teilen, die teilweise auch als Kurzübung einen erholsamen Effekt bieten. Diese Kurzübungen dauern max. 10 Minuten und können sehr gut im Sitzen durchgeführt werden z. B. als Entspannung in der Mittagspause. Tiefe Entspannung auf körperlicher, geistiger und emotionaler Ebene  wird mit der längeren Anleitung (30 bis 45 Minuten) im Liegen erreicht. 

Wirkung & Vorteile von Yoga Nidra

  • Der Köper kommt in eine meditative Tiefenentspannung
  • Das Loslassen von Spannungen wird unterstützt
  • Die Körperzellen regenerieren und tanken auf
  • Konzentration und geistige Klarheit werden gefördert
  • Senkung von Bluthochdruck
  • Verbesserung des Ein- und Durchschlafens

 

Ablauf einer Yoga Nidra Übung

Eine komplette Yoga Nidra Übung besteht aus den folgenden Teilen.

Vorbereitung in Rückenlage: Wir kommen an und richten unsere Achtsamkeit auf den Körper, den Atem und das Loslassen unseres Alltages.

Formulierung eines Vorsatzes, Entschlusses: wir formulieren einen positiven, kurzen und klaren Leitsatz. Dieser wird mehrmals wiederholt und so im Unterbewusstsein verankert. Dieser Vorsatz ist wie ein Samenkorn, das du in dir anlegst und wachsen darf. Das, was du dir auf diese Weise vornimmst, wird sich in deinem Leben verwirklichen, z. B. Ich bin vollkommen gesund oder "Ich bin bewusst und zielgerichtet"  oder überlege dir einen eigenen Vorsatz.

Mit der Wahrnehmung durch den Körper wandern.

Dies dient der körperlichen Entspannung. Wir gehen mit der Wahrnehmung zu den verschiedenen Teilen des Körpers. Das geschieht in einer festgelegten Reihenfolge. Ich führe Euch dabei zügig von einem Körperteil zum nächsten.

Wahrnehmung des Atems

Nach dem Kreisen durch den Körper wenden wir uns dem Atem zu. Dies vertieft die körperliche Entspannung.
Wir nehmen den Atem  nur wahr und folgen ihm .. Da jeder einen anderen Atemrhythmus hat, leite ich das Atmen nicht an. Damit du gedanklich nicht abschweifst, wird jeder Atemzug gedanklich von 27 abwärts gezählt.

Wahrnehmen von Gefühlen und Empfindungen:

Das ist die Entspannung auf der Gefühlsebene. Hier versuchen wir gegensätzliche Empfindungen wie Schwere und Leichtigkeit, Kälte und Wärme zu fühlen. Dadurch werden beide Gehirnhälften angeregt, harmonischer miteinander zu arbeiten.

Visualisierung von Begriffen:

Das führt zu mentaler Entspannung. Ich nenne dir einen Begriff und du stellst dir ein Bild dazu vor, z. B. schneebedeckte Berge, Wüste, Vollmond.

Wiederholung des Vorsatzes zur Vertiefung.

Rückführung in die äußere Welt.

 

Yoga Nidra Übung - Entspannung zum Ausprobieren    
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Dauer ca. 15 min.